Montag, 29. April 2013

Kind-in-Aktion Bonusthema April

So, ich dachte mir, die Bonusthemen von Timms Blog-Aktion "Kind in Aktion" könnte ich ja gut und gerne hier unterbringen. Erstens wirke ich dann nicht so schreibfaul und zweitens gehen sie nicht unter.
So, das Bonusthema im April ist Kind und Verkehr.
Bonus-Themen sind allgemeiner und umfangreicher als ein Einzelthema und daher bekommt ihr für die Bearbeitung der Aufgabe einen Monat Zeit.
Das Bonus-Thema ist freiwillig. Da es innerhalb und am Ende der Aktion zu einer Verlosung kommt, erhöht ihr die Chance auf einen Gewinn, da ihr für jeden veröffentlichten Artikel ein Los bekommt.
Die Tage werden wieder wärmer und nicht mehr lange, dann werden wieder mehr Menschen auf den Straßen sein. Die Schulferien sind zu Ende und es gilt im Straßenverkehr noch vorsichtiger zu sein.
Aus diesem Anlass möchte ich das Thema Kind und Verkehr behandeln.
Ich bin gespannt auf eure Beiträge.
Tjaaaaaaaaaaa....

Kind und Verkehr. Gutes Thema. Und es gibt keine Fragen, da hab ich njetzt ein problem, weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Okay, fange ich mal bei meiner Kindheit an.
Ich habe zur Einschulung ein rostbraun-metallic-farbenes MiFa Klapprad bekommen und war stolz wie Oskar. Leider hab ich davon kein Bild, denn die Bilder sind bei meiner Mutter :(
Dieses Rad hab ich geliebt, auch wenn es eben nur ein Klapprad war. Bis es eines Tages nicht mehr da war, weil es aus dem keller geklaut wurde. Ich hab so geheult.
Aber ich brauchte damals noch keinen Helm und keinen hat es interessiert, ob da Katzenaugen an den Speichen waren oder peng. Ich kann mich erinnern, dass wir mit zugeschnittenen dicken Pappen und Folien, die so halb zwischen die Speichen geklemmt waren, die Räder geräuschtechnisch aufgepeppt hatten. Pimp my Bike im 80er-Jahre-Style. Würde heute wahrscheinlich keiner mehr machen.

Zeitsprung.
Unser Großer hat sich mit dem Radfahren ziemlich dusselig angestellt. Sollte man gar nicht glauben, ist aber so. Mit Stützrädern war alles kein Problem, aber kaum waren die Stützräder ab, war er ängstlich ohne Ende.
Irgendwie bin ich zu dusselig, das Bild von ihm wieder zu finden. Egal.
Der Mittlere hingegen hat mit Stützrädern gar nichts am Hut gehabt und ist direkt vom Dreirad auf Fahrrad umgestiegen.
Die Kurze hat ganz zeitig angefangen, Fahrrad zu fahren und musste mit Stützrädern fahren, weil sie sonst nichtmal annähernd irgendwo Halt gehabt hätte. Seit 1 Jahr fährt sie ein etwas größeres Rad ohne Stützräder. Fragt mich nicht nach Zoll- und Radgröße, das krieg ich eh nie auf den Schirm.
Meine Kinder müssen einen Helm aufsetzen, weil der Straßenverkehr doch ein ganz anderer ist, als vor 30 / 35 Jahren. Mehr Autos = erhöhte Unfallgefahr.
Die Jungs dürfen sich inzwischen auch alleine mit dem Rad im Ort / Nachbarort bewegen. Aber ich bin jedes Mal froh, wenn sie in einem Stück wieder zuhause ankommen.



  Ansonsten gäbe es natürlich auch die Möglichkeit, mit Inlinern / Waveboard (der Große) durch den Ort zu gurken. Mit den Inlinern lass ich den Mittleren noch nicht alleine raus, weil er noch nicht sicher genug ist. Aber wir fahren ab und an zusammen, damit er sicherer wird.

Mehr Verkehr gibt es hier nicht wirklich. Zur Schule kommen die jungs mit dem Bus. Da muss ich mir nun wirklich keinen Kopp machen. Die Bushaltestelle ist gut 100 Meter von daheim weg, da muss ich sie weder hinbringen noch abholen. Obwohl ich morgens zeitgleich mit den Jungs losgehe, und die Kleine in den KiGa bringe. Somit bring ich sie ja doch mehr oder weniger zum Bus.

Was, wenn der Große in 2 / 3 jahren einen Mofa-Führerschein machen will? Ich weiß es nicht. Das wird erstens eine finanzielle Frage und zweitens weiß ich noch nicht, ob ich das zulasse. Ich selber habe keinen Moped- / Mofa- oder Motorrad-Führerschein. meine Eltern haben es mir untersagt, weil sie "schon genug junge Leute von den Bäumen und der Straße gekratzt haben!" Die Aussage hat mir vollends gereicht und ich habe diese Entscheidung nie in Frage gestellt. Außerdem habe ich einige Freunde entweder im krankenhaus besucht, wo sie mit zermatschten Knochen lagen, oder ich "durfte" zu Beerdigungen gehen, weil sie bei einem Unfall mit dem moped / Motorrad ums Leben gekommen sind. Nee danke. Obwohl ich schon ganz gerne mitgefahren bin, ich gebs ja zu.

Ich hoffe, das reicht als beitrag zur Blogparade?

Nein, ich habe etwas vergessen.
Wir haben ein Auto. Ich aber seit einigen jahren keinen Führerschein mehr. Somit bleiben mir Rad und Bus, wenn irgendetwas ansteht.
Kann ganz schön umständlich werden.
Zu einigen Terminen fährt aber mein Göttergatte. Weil es eben doch umständlich ist, wenn ich einen Termin mit den Kindern habe, wo ich für 8 km Entfernung eine halbe Weltreise machen müsste, weil es keine direkte Busverbindung gibt.
Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile.


Kommentare:

  1. Ich bin ja pro Fahrradhelm, weil eine Freundin von mir in der Kindheit mal vom Fahrrad gestürzt ist und hätte sie dabei keine Reitkappe aufgehabt, wären ihre Chancen wohl nicht ganz so gut gewesen. Der Mofaführerschein ist bei meinem Neffen gerade ein Thema, weil er im Juli 15 wird und mir ist schon ein bißchen Angst und Bange, weil er heute seinen ersten Termin bei der Fahrschule hatte. Seufz1 ♥♥♥

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  2. Ich finde es gut, wenn Kinder und Jugendliche unabhängig von Eltern und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein können. Darum haben meine damals früh Radfahren gelernt und ich habe auch den Rollerführerschein erlaubt. Mittlerweile sind beide Kinder durch diese Zeit heil durchgekommen und fahren nun Auto. Rückblickend muss ich sagen, dass jede neue eigenständige Situation mir Herzklopfen verursacht hat, ob das nun der erste Fußweg alleine, der Schulweg mit dem Rad oder später das Roller- und Autofahren war. Man gewöhnt sich aber einfach dran und schult sein Vertrauen in die Kinder.

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